|
Pressestimmen
Mit himmlischen Freuden
Der Chor gestaltete seine umfangreichen Partien in Vivaldis „Magnificat“
intonationssicher, ausdrucksstark und mit dynamischer sowie sprachlicher Beweglichkeit. Die Solistinnen überhöhten das Ganze mit wunderbar verzierten, perlenklaren melodischen Girlanden.
Händels Psalmvertonung „Dixit Dominus“ gilt als Messlatte für Spitzenchöre, was den Leistungsausweis für virtuose Barockmusik angeht. Hier begann Raphael Jud seine überaus gut geschulten Sängerinnen und Sänger zu forcieren bis an die Tempogrenzen des Machbaren, Spitzentöne und Linien noch auszusingen: mit brodelnder Erregung, feurigem „Furor“ (entsprechend der Anmerkungen im Beiheft) jagte er durch die Ecksätze und „Tu es sacerdos“. Es gelang ihm aber durchaus, die bildhaften Tonmalereien überzeugend und farbig darzustellen.
Andelfinger Zeitung, 08.09.2009
Spitzenleistung
Überwältigend und nachhaltig wirkte auf eine grosse, begeisterte Zuhörerschar die Interpretation von Bachs h-moll-Messe durch den Chor und das Orchester Bacchanto in der Stefanskirche Kreuzlingen. Unter der zündenden, in jedes Detail der Partitur eingehenden Leitung von Raphael Jud wurden die Ausführenden zu einer Spitzenleistung hingerissen, sei es in der Ausdruckskraft, in der rhythmischen und klanglichen Präzision, in Aussprache und Dynamik, in der Virtuosität der chorischen und solistischen Stimmen, im Farbenreichtum des hervorragend musizierenden Orchesters.
Thurgauer Zeitung, 06.10.2008
Mit jugendlichem Glanz
Mit Bachs h-Moll-Messe endete die erste Ausgabe des Festivals „Musique sacrée“: ein glorioses Finale. Juds Ensembles sind für eine festlich-goldglänzende Wiedergabe bestens prädestiniert. Der rund 30köpfige Chor Bacchanto Zürich singt mit jugendlichem Glanz und stupender Werkkenntnis, teils fast auswendig. Auch zupackende Tempi wie im Fugen-Finale des „Credo“ stellen nicht die geringsten Probleme, das Räderwerk der Bach’schen Polyphonie läuft wie von Zauberhand geführt, Jud gibt ganztaktig den grossen Atem, der Chor atmet ideal mit.
St. Galler Tagblatt, 30.09.2008
Fülle von Ausdrucksformen
Die neun Psalmvertonungen boten inhaltlich eine Fülle von Ausdrucksformen, die von Klage und Flehen bis zu Freude und Jubel reichten. Die 26 Sängerinnen und Sänger musizieren klangschön und kultiviert. Die leisen, intimen Abschnitte gerieten ihnen ebenso überzeugend wie die strahlenden Partien.
Neue Zürcher Zeitung. 06.11.2007
Grosses Können
Die Interpretation von Bachs „Johannespassion“ liess keinerlei Wünsche offen. Gleich in der Eingangs-Motette zeigte der Chor sein grosses Können und begeisterte mit dynamischer Interpretation.
St. Galler Tagblatt, 10.04.2007
Untadelige Klangschönheit
Eine so imponierende Interpretation, dass das Wörtchen „semiprofessionell“ in der Presseankündigung sehr nach Unterstatement klang.
Badische Zeitung, 07.04.2007
Standing Ovation
Das Vokalensemble Bacchanto sowie die Instrumentalisten sorgten unter der Direktion von Raphael Jud für eine Aufführung aus einem Guss. Das Publikum zeigte sich von der Leistung begeistert und verdankte dies mit einem minutenlangen Applaus und einer Standing Ovation.
Aargauer Zeitung, 23.11.2006
Perfekt
Mozarts Requiem „perfekt und überzeugend dargeboten“. – „Raphael Jud verstand es, alle Facetten dieses herrlichen Werkes glänzen zu lassen.“ – „Der Chor setzte die Partitur mit reicher dynamischer Vielfalt um.“
St. Galler Tagblatt, 07.11.2006
Herrliche Klangfülle
Das Capriccio war der Idealpartner für das Vokalensemble Bacchanto, rund 30 Sängerinnen und Sänger, die wohl alle solistischen Anforderungen genügen könnten, sich aber nie einzeln hervortun, sondern für den Chor all das mitbringen, was ihn für schwierigste Aufgaben prädestiniert: herrliche Klangfülle, rhythmische Sicherheit, gute Diktion und natürliches, frisches Empfinden.
Thurgauer Zeitung, 01.06.2006
Publikum jubelte
Zum Erlebnis der besonderen Art wurde die vorletzte Veranstaltung des 18. Internationalen Bodenseefestivals in Ermatingen. Das Publikum jubelte. Man fühlte sich wie im Himmel des Barock, so klangsinnlich und stilistisch treffend waren die Werke umgesetzt.
Thurgauer Zeitung, 30.05.2006
Höhepunkt der Sommersaison
Das Vokalensemble hat unsere Bestnote mit drei ‚Bock-Oscars’ verdient. Kenner und Laien sind sich einig: ein Konzerthöhepunkt der Sommersaison 2005! Die absolute Reinheit der Intonation des Chors und das jederzeit präzise begleitende Barockorchester Capriccio Basel sorgten für hohen Genuss.
Schaffhauser Bock, 06.07.2005
Himmelsfreuden
Zu den ambitionierten Vokalensembles gehört das Bacchanto, das in den zehn Jahren seines Bestehens zusehends an Profil gewonnen hat. In Vivaldis ‚Magnificat’ und Händels ‚Dixit Dominus’ bewiesen die von Raphael Jud geleiteten dreissig Sängerinnen und Sänger nun, dass sie nicht nur über eine gehörige Portion Sangesfreude und inzwischen über eine durchaus imposante Strahlkraft verfügen, sondern auch einen erfrischend musikantischen Zugriff auf die Prinzipien der barocken Aufführungspraxis pflegen. Ihnen in die mit viel Drive und musikalischem Impetus vorgetragenen Fugati der Händelschen Psalmvertonung und die dramatische Bildhaftigkeit des Vivaldischen Lobgesangs zu folgen, bereitete denn auch tatsächlich jene „Himmelsfreuden“, die dem Programm als Motto dienten.
Neue Zürcher Zeitung, 04.07.2005
Spitzenklasse
Standing Ovations bekam das Vokalensemble Bacchanto, das mit den Solistinnen Dorothea Frey, Maria C. Schmid und Ursula Eittinger sowie dem Barockorchester Capriccio Basel unter der Leitung von Raphael Jud anlässlich des Bodenseefestivals in der Kirche Ermatingen Station machte. (...) Musikdramatik pur wurde in Händels Dixit Dominus ausgelebt. Lustvoll, leidenschaftliche, dichte Energiepakete bündelnd, stürzten sich alle Beteiligten auf diese Musik des jungen Tonsetzers, der hier alle Register seines Könnens zieht. (...) Ein Chor der Extraklasse, perfekt intonierend, vital, präsent. Sei es in komplizierter Polyphonie, sei es im grandiosen Schlussfinale, sei es in der plastisch-theatralischen Wortausdeutung: Chorleiter Raphael Jud holte das Letzte aus den rund dreissig Sängerinnen und Sängern heraus. Dass das begeisterte Laien und keine Profis sind, glaubt man kaum. Jede Phrase wird da befeuert, die Aufführung dieses Dixit Dominus schien nur eins zu wollen: Händels pralle Vitalität eins zu eins in Klang umsetzen. Attribut: Spitzenklasse.
St. Galler Tagblatt, 16.05.2005
Stimmgewaltig in die erste Liga
Auch in unserem Land gibt es Chöre, die den internationalen Vergleich nicht zu fürchten haben. Einer davon ist das Vokalensemble Bacchanto. Unter der Leitung von Raphael Jud formierte sich 1994 das Bacchanto, ein Kammerchor, der bereits nach kurzer Zeit ein hohes Niveau an Klangqualität und Gestaltungskraft erreichte. Die 25 Sängerinnen und Sänger stammen aus sechs Kantonen, beherrschen alle ein Instrument, sind im Berufsalltag jedoch nicht Musiker. Für die Schweizer Sopranistin Dorothea Frey gehört das Bacchanto heute „zu den besten Chören in unserem Land“.
Sonntags-Zeitung, 01.04.2001
Hohe Chorkunst vorgeführt
Einen durchschlagenden Erfolg verzeichnete das Vokalensemble Bacchanto in der gut besuchten Klosterkirche Wettingen. Den grossen Beifall verdankte der hervorragende Chor einer ausgefeilten Gesangskunst, verbunden mit Engagement und einer stark differenzierten Gestaltung.
Aargauer Zeitung, 06.06.2000
Absolute Reinheit der Intonation
Orlando die Lassos Chanson „Susanne un jour“ bildete den Anfang und zugleich das Motto des Konzerts, welches das Vokalensemble Bacchanto in der Wasserkirche gab. Der semiprofessionelle Kammerchor ist zwar nicht auf alte Musik spezialisiert, doch fanden sich die mehrheitlich jugendlichen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Raphael Jud mit der alten Vokalpolyphonie erstaunlich gut zurecht. Der Chor beeindruckte vor allem durch eine absolute Reinheit der Intonation. Im weiteren gefiel er durch schön verschmelzende Stimmen und einen strahlenden, aber nie massigen Klang.
Neue Zürcher Zeitung, 04.06.2000
Bacchanto begeistert in Luino
Im Rahmen des Musikfestivals „Momenti Musicali alto Verbanesi“ bestritt das Vokalensemble Bacchanto das Eröffnungskonzert. Der Madrigalchor unter der Leitung von Raphael Jud begeisterte vor ausverkauftem Haus mit ebenso anspruchsvollen wie selten aufgeführten Werken von Heinrich Schütz und Henry Purcell. Zu einer musikalischen Sternstunde wurde die Darbietung von Henry Purcells „The Funeral Music of Queen Mary“, die dem Chor einen nicht enden wollenden Schlussapplaus eintrug.
Tessiner Zeitung, 25./26.04.1996
|